25 November 2017    
 
 
 
 
 
 
   RadWGDie RäderPino

Was ist ein Pino?

Pino, so der Serienname unseres Tandems, es wird von der Firma Hase Spezialräder produziert. Ein einfaches, aber tolles Konzept: Liegerad vorn, normales Rad hinten. Es gibt noch eine Reihe anderer Firmen, die kleine oder auch größere Serien eines Stufentandem produzieren.

Standbild mit Ständer

Wie sind wir auf Pino gekommen?

Von der Existenz des Pinos haben wir über Bekannte aus dem ADFC Darmstadt erfahren, die seit einiger Zeit ein solches besitzen, traditionelle Tandems hatten uns bisher nicht gefallen, da der Hintere nichts sieht. Auf der Spezialradmesse in Germersheim ist es dann um uns geschehen, wir fuhren Probe. Ein Tag Probefahrt mit einem geliehenen Pino hat uns restlos überzeugt. Von der Bestellung bis zu unserem eignen Pino hat es noch ein paar Wochen gedauert. Im Juli 2006 durften wir endlich mit unserm Pino loslegen. Nach unserer ersten Tour sind wir endgültig überzeugt: Das Pino ist ein tolles Tourenrad!

Die Vorteile "unseres Hasen":

  • gute Kommunikation, man fährt quasi Mund an Ohr
  • Positionswechsel ermöglicht eine schmerzfreie Fahrt über viele Kilometer, ganz unverspannt
  • beide sehen immer wohin es geht
  • der Vordere kann navigieren, weniger Zeitverlust durch verfahren oder warten
  • viel Gepäckkapazität: 4 große, 2 kleine Packtaschen, bei sehr tiefen Schwerpunkt (und eine große Tasche quer falls nötig)
  • kurz, wendig und schnell
  • es gibt ein tolles Pinoforum
  • es ist nach all den Jahren ein ausgereiftes Produkt
  • und wie bei jedem Tandem, man ist immer gleich schnell, muss nie auf den anderen warten
  • man kann vorne fotografieren, Äpfel schälen, träumen,...
  • jemanden abholen und kleine Transporte kein Problem mehr

Nachteile eines Pinos:

  • ohne Vertrauen geht nichts
  • Pino+Fahrer+Gepäck, da ist die aktuelle Scheibenbremse nicht ganz optimal
  • das Tretlager könnte etwas überhöhter sein (hier spricht der Liegeradler)
  • der Sitz hat drückende Schnallen
  • der Preis