24 November 2017    
 
 
 
 
 
 
   RadWGDie RäderHornets

Wie wir auf Liegerad kamen:

Nachdem ein Studienkollege sich eine Streetmachine zugelegt hatte, war die Welt voller Liegeräder: an - zugegeben fast - jeder Straßenecke stand eins mit stolzem Besitzer darauf liegend. Bei einer Probefahrt beim ADFC Darmstadt wurde die Theorie des entspannten Liegens im Gegensatz zu verkrampften Vor-dem-PC-hocken Wirklichkeit.

Kurz darauf haben wir viel bei hpv in der Gebraucht-Liste geschaut und uns dann beide eine Hornet von Radius gekauft: eine Hornet 1 und eine Hornet 2. Natürlich mussten sie beide Magura, SON und Rohloff bekommen.

Nach ersten Stürzen lernten wir die Wendigkeit und das angenehme Fahren immer mehr zu schätzen. Mehr als 100 km ohne eingeschlafene Hände waren vorher trotz Ergon und Biogrip undenkbar.

Entspanntes Fahren auf 2 Liegern

Vorteile "unserer Hornissen":

  • komfortabel
  • wendig
  • in der Ebene schnell
  • Der Blick ist auf den Horizont gerichtet
  • 14 Gänge im Stehen schalten
  • immer vernünftiges Licht
  • hält schnell an, wenn man bremst
  • Beinbewegung im Blickfeld und deshalb kontrolliert (hatte vorher Knieprobleme)
  • immer eine Sitzmatte zum darauf Knien oder Picknicken
  • nie mehr nasse und dreckige Füße wegen Pfützendurchquerung
  • keine dicke Winterkleidung nötig, weil der Fahrtwind nicht so kalt bläst

Nachteile unserer Hornets:

  • schwer
  • unhandlich beim Zugverladen
  • weniger Übersicht im Stadtverkehr als mit einem Aufrecht-Rad
  • Navigation im Fahren schwieriger, da keine Lenkertasche vor einem Platz hat
  • schwer einzustellende Sitzschale
  • leicht zu viel Last auf den Knien, denn man drückt sich so angenehm in die Sitzschale
  • der Preis
  • nichts für Kurzstrecken, da das Aufsteigen dauert und man keinen Rucksack benutzen kann
  • im Sommer nicht salonfähig wegen des nassen Rückens
  • aufwändig abzuschließen - habe garantiert hinterher schwarze Finger
  • richtig nasse Hose bei Regen